Interdisziplinäre Fachtagung
Unerhört oder ungehört?
Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von
Gewalt im sozialen Nahraum
8.5.2025 | Hotel Melia, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien
Personen
Ass.-Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Beclin
Assistenzprofessorin für Kriminologie an der Universität Wien.
Forschungsschwerpunkte: Jugendkriminalität und Gender Studies, insbesondere Sexualdelinquenz, Gewalt im sozialen Nahraum und Stalking, sowie Rechtstatsachenforschung, aktuell zur strafrechtlichen Verfolgung von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel (Habilitationsvorhaben) Zahlreiche Publikationen und (teilweise leitende) Mitwirkung an Forschungsprojekten, zuletzt an dem KIRAS- Projekt „Bestandsaufnahme zu Zwangsheirat in Österreich".
MMag. Dr. Harald Koberg
Kulturanthropologe und Philosoph
Leiter der Kompetenzstelle Digitale Gesellschaft / Amt der Steiermärkischen Landesregierung sowie des Fachbereichs für digitale Spiele des Vereins Ludovico, Experte für Digitalisierung und Gesellschaft, diverse wissenschaftliche Publikationen sowie Vortrags- und Lehrtätigkeit zu Videospielen und digitaler Kultur – u.a. das aus der Dissertation entstandene Fachbuch "Freies Spiel" (Büchner, 2021) und das Sachbuch "Streitpunkt Games" (Büchner, 2024).
DSA Herbert „Purz“ Janusch
Diplomsozialarbeiter, AntiGewaltTrainer, Debriefer (Traumabe- und –verarbeitung)
Abteilungsleiter NEUSTART Obersteiermark
Zahlreiche Vorträge und Seminare zu unterschiedlichen Themen, insbesondere Gewaltprävention, Opferschutzorientierte Täterarbeit, Betreuung von Sexualstraftäter:innen
Einschulungen, Vorträge, Seminare und Projekte national und international (z.B. Griechenland, Weissrussland, Deutschland).(Mit)Entwicklung zahlreicher Programme und neuer Leistungen bei NEUSTART: Deliktverarbeitung, AntiGewaltTraining (AGT), Sozialnetzkonferenz, Sicher.net§207a (Sexualstraftäter), Häusliche Gewalt und Opferschutzorientierte Täter:innenarbeit, etc.
Lektor an der Hochschule Burgenland für „Straffälligenhilfe“
Prof.in Dr.in Esther Klees
Prof. Dr.in Esther Klees, Diplom-Sozialpädagogin und Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule. Sie promovierte 2008 an der Universität Bielefeld zum Thema „Sexualisierte Gewalt durch Geschwister“ und forscht, lehrt und publiziert seitdem zu diesem Themenschwerpunkt. Sie war u.a. als Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI) e.V. tätig und ist Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft „Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten“ in Deutschland.
Mag.a Petra Birchbauer
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Psychoanalytisch-Psychodynamische Therapie, ATP), Weiterbildung in Spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT) und Säuglings-, Kinder- und Jugendpsychotherapie
Bereichsleitung Kinderschutz und Kinder- und Jugendhilfe bei Rettet das Kind Steiermark
Vorsitzende des Bundesverbandes österreichischer Kinderschutzzentren
langjährige Erfahrung im Kinderschutz und in der Prozessbegleitung sowie in der Fortbildung von Fachkräften
Cornelia Rumo Wettstein
Studium Soziale Arbeit, Soziologie und Ethnologie an der Universität Freiburg (Schweiz) sowie Nachdiplomstudium in NPO-Management.
Langjährige Tätigkeit im Bundesamt für Justiz in der Qualitätsförderung und Aufsicht von Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe, zu welchen auch die Einrichtungen zählen, die im Bereich des Jugendstrafvollzugs tätig sind.
Aktuell Geschäftsführerin für den Branchenverband YOUVITA, der die Interessen der Dienstleister für Kinder und Jugendliche vertritt und seine Mitglieder in der professionellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützt. In dieser Tätigkeit liegt ein wichtiger Anteil in der politischen Arbeit zur Verbesserung der Rahmenbedingung in der professionellen Unterbringung und Betreuung der Minderjährigen sowohl im zivilrechtlichen Kindesschutz als auch im Vollzug von jugendstrafrechtlichen Maßnahmen.
Ralph Schröder
Ralph Schroeder ist ausgebildet in sozialer Arbeit und Soziologie. Nach mehreren Stationen in der nationalen und internationalen Jugendpolitik leitet er seit 2017 das "Centre socio-éducatif de l'Etat (CSEE)". Die Einrichtung CSEE betreut Minderjährige auf Weisung der Jugendgerichte. Das CSEE operiert am Ende der Hilfekette, wenn viele andere ambulante oder stationäre Angebote nicht genutzt werden konnten. Die Einrichtung begleitet junge Menschen in offenen und geschlossenen Wohnsettings. Das Angebot umfasst außerdem eine Schule sowie ambulante und tiergestützte Maßnahmen.
Veröffentlichungen :
- Der Jugendkommunalplan, eine Anleitung zur jugendpolitischen Planung auf Gemeindeebene, Jugendministerium, Luxemburg, 1999
- An overview of the history of youth work in Luxembourg, in Luxembourg. In M. Taru, F. Coussée & H. Williamson (Hrsg.), The history of youth work in Europe: Relevance for today’s youth work policy. Volume 4. Strasbourg, 2014
Veranstalter*innen:


